Der Pfarrgemeinderat

In der Apostelgeschichte steht über die Urgemeinde der Christen geschrieben: Die Gemeinde der Gläubigen war ein Herz und eine Seele. (Apg 4,3)

 In unseren Pfarreien sollte es auch so sein. Dieses vertrauensvolle Miteinander entsteht nicht von selbst. In einer Pfarrei gibt es viele Meinungen, Ansichten, Vorschläge. Und der Herr Pfarrer soll es allen recht machen. Es gibt sicher auch viel Kompromissbereitschaft und Toleranz, aber es gibt auch Missverständnisse.

Immer wenn viele Menschen zusammenkommen, ist es sinnvoll, wenn einige wenige die Meinungen und Vorschläge aufnehmen, zusammentragen und ordnen. So ist ein Ziel leichter zu erreichen. Zu diesem Zweck gibt es in unseren Pfarrgemeinden den Pfarrgemeinderat. Hier können Vorschläge und Probleme aus der Pfarrei besprochen werden. In der Regel wird dies zusammen mit dem Pfarrer geschehen.

Der Pfarrgemeinderat ist aber vor allem der Ort, an dem angepackt wird. Aus dem Pfarrgemeinderat heraus bilden sich viele Gruppierungen, die jeweils unterschiedliche Aufgaben praktisch angehen.

In unserer Pfarrei gibt es dazu folgende Sachausschüsse:

  • Familie

  • Sozialkreis

  • Jugend

  • Sulzbach

Für zeitlich befristete Aufgaben wie Organisation Pfarrfest, werden Arbeitsgruppen gebildet.

Der Wert dieser geordneten Mitarbeit in der Pfarrei wurde durch die Kirche erkannt und in der Folge des II. Vatikanischen Konzils wurden Regeln für die Wahl und die Bildung von Pfarrgemeinderäten beschlossen.

Die Bestimmungen und Regeln für die Arbeit im den Pfarrgemeinderäten unserer Diözese finden sie unterfolgendem Link

https://dioezesankomitee-regensburg.de/images/phocadownload/Statut_PGR_2018-klein.pdf

In unserer Pfarrei besteht der Pfarrgemeinderat aus 12 gewählten Mitgliedern, den Klerikern sowie aus bis zu drei Vertretern, die der Pfarrer berufen kann, damit möglichst alle Interessengruppen der Pfarrei vertreten sind.

 

 

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