Neues Gestühl für St. Salvator

Stand 06. 09 2017

Während die Restauratoren letzte Hand an der Ausstattung anlegen und zum Beispiel Vergoldungen nachbessern, bauen die Schreiner das neue Gestühl ein.

Die Sanierung unserer Hostienwallfahrtskirche geht dem Ende zu. In diesem Jahr wurde die Raumschale neu getüncht. Vorher mussten die durch die Schäden am Dachstuhl entstandenen Risse im Innern der Kirche ausgebessert werden. Die Fresken sind einer Reinigung unterzogen worden. Sie erstrahlen jetzt wieder in kräftigen Farben. Ein großes Kapitel war die Restaurierung der Holztafelbilder, die die Entstehung der Wallfahrt beschreiben. Nach aufwändigen Voruntersuchungen entstand unter sachkundiger Begleitung durch das Landesamt für Denkmalpflege ein Reinigungs- und Überarbeitungskonzept, das nun umgesetzt werden konnte.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Stabilisierung und Restaurierung von Hochaltar, Kanzel und Orgelgehäuse. Diese war vor allem aufgrund des massiven Holzwurmbefalls dringend notwendig geworden. Inzwischen sind die neuen Kirchenbänke eingebaut. Dabei ist es gelungen, die barocken Stuhlwangen aus dem Depot des Diözesanmuseums harmonisch und zugleich praktisch mit den neu erstellten Sitzbänken zu verbinden. Die Bänke sind eine enorme Aufwertung für das Gotteshaus. Die Sakristei hat eine neue Einrichtung bekommen. Jetzt erhält die Orgel ihr „Innenleben“ wieder, das heißt: Die gereinigten Pfeifen werden wieder eingebaut. Während der Maßnahme wurden per „Zufall“ die beiden Nischen entdeckt, in denen früher zwei Beichtstühle eingepasst waren. In eine der beiden Nischen wird demnächst ein neuer Beichtstuhl eingebaut. So bleiben im Moment noch einige kleinere Restarbeiten, bis dann am 29. Oktober die Kirche nach drei Jahren wieder geöffnet und für Gottesdienste genutzt werden kann.                                                                                                                                           

 

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